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DELTA: Wolfgang Kradischnig über Digitalisierung und Nachhaltigkeit in der Baubranche

Beschreibung

Die DELTA Gruppe mit Hauptsitz in Wels gehört zu den führenden Unternehmen in den Bereichen Architektur, Baumanagement, Generalplanung und IT. Mit etwa 170 Mitarbeitern und Standorten in Österreich, Tschechien, der Slowakei und der Ukraine greift das Unternehmen auf 40 Jahre Erfahrung im Baubereich zurück. Als Gesamtdienstleister begleitet DELTA ihre Kunden persönlich durch das gesamte Bauprojekt. Ein Experte, der an alles denkt – von der Architektur bis zum Vergaberecht.

Bmstr. Dipl.-Ing. Wolfgang Kradischnig, Geschäftsführer und Unternehmenssprecher bei DELTA, erklärt warum die Nachhaltigkeit und Digitalisierung längst zu den bedeutendsten Entwicklungen der Baubranche zählen.

Vom Zwei-Mann-Betrieb zum internationalen Experten für Hochbau. Vor 40 Jahren wurde DELTA in Oberösterreich gegründet. Wie entwickelte sich das Architekturbüro zur internationalen Unternehmensgruppe?

Kradischnig: DELTA wurde 1977 als Architekturbüro in Oberösterreich gegründet, die Österreich- Expansion begann mit dem 1995 eröffneten Standort in Wien. Bedeutende regionale Entwicklungsschritte waren die Eröffnungen der Standorte in Tschechien, der Slowakei und der Ukraine. Inhaltlich entwickelte sich das Unternehmen vom Architekturbüro zum Generalplaner und später zusätzlich zum Baumanager – Anfang 2000 ist auch ein eigenes IT-Unternehmen dazugekommen. Vom Gesamtdienstleister zum Gesamtunternehmer erweiterte sich DELTA besonders durch die Gründung des Unternehmens teambau, das Generalunternehmer- und Totalunternehmerleistungen anbietet. 2012 wurde dann schließlich die Marke Datenpool am Markt etabliert, die eine digitale Informations- und Kommunikationsplattform ist.

DELTA sieht sich als Gesamtunternehmer, der seine Kunden persönlich dienstleistungsübergreifend durch das Bauprojekt begleitet. Was bedeutet das konkret für Ihre Kunden?

Kradischnig: Wenn jemand mit einem konkreten Bedarf zu uns kommt, sind wir grundsätzlich in der Lage, diese Projekte ganzheitlich abzudecken. Wir übernehmen nicht nur die Architektur, Gebäudetechnik- und Statikplanung, sondern auch das gesamte Baumanagement bis zur fertigen Übergabe. Viele dieser Dienstleistungen gibt es bei uns im Haus, Spezialdienstleistungen decken wir entweder selbst oder mit Partnerunternehmen ab.

„Neue Werte schaffen“ ist das Credo Ihres Unternehmens. Wie beziehen Sie diese Werte in Ihren Unternehmensalltag ein?

Kradischnig: DELTA wird mittlerweile in der zweiten Generation geführt, das Unternehmen ist seit der Firmenübergabe Ende 2010 im Eigentum von acht Personen. Uns liegt es am Herzen, die von den Firmengründern vorgelebten Werte zu erhalten. Deshalb wurde Anfang 2011 ein Werteprozess gestartet, um diese Werte sichtbar zu machen und festzuschreiben. Daraus wurde die DELTA FIBEL kreiert, die jedem Mitarbeiter zur Verfügung steht.

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Um welche Werte handelt es sich dabei konkret?

Kradischnig: Konkret handelt es sich dabei um drei große Wertegruppen, die erste ist die Wertschätzung. Dabei geht es um Respekt, Vertrauen, Verlässlichkeit, offene Kommunikationskultur und Menschlichkeit. Unser Ziel ist die Begegnung auf Augenhöhe und der respektvolle Umgang. Die zweite Gruppe betrifft das unternehmerische Denken und die Nachhaltigkeit. Wir setzen auf Beständigkeit und Stabilität, denn wir wollen durch verantwortungs- und qualitätsvolle Arbeit langfristige Partner darstellen. Nachhaltigkeit leben wir durch innovatives Denken und Handeln sowie Mut zu Veränderung und Fortschritt. Die dritte Gruppe fokussiert die Weiterentwicklung des Einzelnen und die Förderung des Gemeinsamen. Hier geht es um Verantwortung und Zusammenhalt innerhalb der DELTA Gruppe, aber auch um das aktive Einbeziehen von Kunden und Partnerunternehmen. In unserer DELTA-Akademie werden jährlich verschiedene Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen für unsere Mitarbeiter angeboten.

Nachhaltiges und innovatives Denken und Handeln beschreiben Sie als einen Grundwert des Unternehmens. Mit der DELTA green line optimieren Sie Gebäude in ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Hinsicht. Welche Ziele verfolgen Sie damit?

Kradischnig: Mit der DELTA green line soll die Wertstabilität eines Gebäudes langfristig sichergestellt werden. Wir optimieren nicht nur die Entwicklungs-, sondern auch die Lebenszykluskosten, denn 80% dieser Kosten stecken im Betrieb des Gebäudes. Ebenso stellen wir uns die Fragen: Was passiert, wenn das Gebäude für die eingeplante Nutzung nicht mehr erforderlich ist? Wie kann man das Gebäude ressourcenschonend revitalisieren? Dieses Bewusstsein für lange Wertstabilität und Nachhaltigkeit betrifft natürlich auch die energetische Betrachtung und die ökologische Materialwahl.

Die Digitalisierung durchdringt mittlerweile nahezu alle unsere Lebensbereiche, die Baubranche ist dabei natürlich keine Ausnahme. 360° Panoramavisualisierungen oder Virtual Reality nutzt man längst für Bauprojekte. Wie stehen Sie diesen Entwicklungen gegenüber?

Kradischnig: Grundsätzlich sehr positiv! Wenn man sich als Unternehmen der Digitalisierung öffnet, braucht es aber gleichzeitig auch den Fokus auf den Menschen, der sonst schnell verloren gehen kann. Bei unseren Digitalisierungsmaßnahmen achten wir sehr darauf, dass das soziale Miteinander im Mittelpunkt steht und gleichzeitig gestärkt wird. Gerade als internationales Unternehmen muss man sich interdisziplinär und interkulturell vernetzen, um Projekte bestmöglich abwickeln zu können. Erst wenn die Balance zwischen digitalen Möglichkeiten (Videokonferenzen etc.) und persönlichem Kontakt besteht, können die Möglichkeiten und Vorteile der Digitalisierung optimal genutzt werden.

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Mit ihrer Dienstleistung BIM (building information modeling) bieten Sie ein 3D-Gebäudemodell an, an dem alle Projektbeteiligten gemeinsam arbeiten können. In welcher Weise kann dies zu mehr Qualität im Bauprojekt beitragen?

Kradischnig: Wir sind überzeugt, dass das die Technologie der Zukunft ist, denn BIM ist mehr als nur ein 3D-Gebäudemodell. Es geht um integrales Miteinander, das optimal digital unterstützt wird. Die Vorteile liegen vor allem bei der interdisziplinären planerischen Zusammenarbeit und der Kommunikation mit Kunden: Der Kunde kann das Gebäude virtuell erfassen und z.B. mit der Brille durch die Räume gehen, noch lange bevor das Gebäude fertig ist. Damit kann man Probleme frühzeitig erkennen, darauf reagieren und sie beseitigen. Das 3D-Gebäudemodell bietet auch die optimale Grundlage für die spätere Bewirtschaftung, denn damit stehen dem Kunden viele wertvolle Daten zur Verfügung, z.B. was Wartungen betrifft.

An den Zeitgeist der Digitalisierung knüpft auch ein weiterer Service an: Der Datenpool, der als virtueller Datenschrank die Verteilung von Dokumenten und die Kommunikation in Projekten verbessern soll. Für welche Projekte ist diese Software geeignet und welche Hardware müssen Kunden dafür besitzen?

Kradischnig: Der Datenpool ist nicht nur für Bau- und Immobilienprojekte geeignet, sondern für alle Projekte, bei denen Teams an verschiedenen Standorten mit gewissem Mobilitätsanspruch zusammenarbeiten. Bei Projekten werden meist sehr viele Daten von sehr vielen Menschen in kurzer Zeit generiert, die dann schnell aus einer „Datenwüste“ wiedergefunden werden müssen. „Vom Suchen zum Finden“ ist der Leitspruch des Datenpools, weil wir mit modernsten Suchfunktionen arbeiten, mit denen man beispielsweise Attachments, Ordnerstrukturen oder auch Schlagwörter durchsuchen kann. Der Datenpool ist auch in vielen Sprachen verfügbar, wie Englisch, Tschechisch oder Slowakisch. Man kann ihn auch schnell auf neue Länder, Sprachen und Anforderungen adaptieren. Natürlich verwenden wir den Datenpool auch selbst bei unseren Bauprojekten, wie z.B. bei der kürzlich fertiggestellten Radiologie der Diakonissen Linz.

IT-Security ist immer wieder Thema bei Digitalisierungsmaßnahmen. Wie garantiert der Datenpool die Datensicherheit?

Kradischnig: Datensicherheit wird bei unseren Projekten großgeschrieben. Die generierten Daten liegen in Österreich an zwei örtlich unabhängigen Rechenzentren, die mit höchsten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet sind. Trotzdem kann man sich unkompliziert am Laptop oder Tablet mit Benutzernamen und Passwort einloggen und auf die Daten zugreifen. Man benötigt also nur ein handelsübliches Mobile device – man muss keine besondere Hardware oder Software besitzen.

Abschließend noch ein kleiner Blick auf die nächsten Jahre: Was wünschen Sie sich für die DELTA Gruppe in der Zukunft?

Kradischnig: Ich wünsche mir, dass sich DELTA noch weiter als Experte für partnerschaftliche Projektkultur entwickelt. Mit unserer eigenen Dienstleistung Kulturgestaltung im Bauprojekt wollen wir eine neue Kultur des partnerschaftlichen Miteinanders in die Baubranche bringen. Ebenso wünsche ich mir den Ausbau der digitalen Vernetzung innerhalb von Projekten mit dem Datenpool. Und dass wir uns weiterhin als nachhaltiges, lebenszyklusorientiertes Unternehmen Bauprojekten widmen und ressourcenschonende Ideen verfolgen können.

Redaktion: Sarah Gaberscik
Fotos: DELTA

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