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Christian Rosenzopf im Interview

Beschreibung

Bereits seit dem 16. Lebensjahr ist der Klagenfurter Christian Rosenzopf im Journalismus tätig. Seine Laufbahn begann der heute 31-Jährige als Korrespondent der „Sportwoche“. Durch seine Tätigkeit bei verschiedenen Zeitungen, wie der Kärntner Tageszeitung oder dem Kärntner Monat, sammelte der Journalist und Moderator wertvolle Erfahrungen. Seit neun Jahren ist Christian Rosenzopf nun bei der Kronen Zeitung tätig, zudem führt er regelmäßig als Stadionsprecher und Moderator durch Veranstaltungen. Dieses Jahr wurde er als Kärntner Lokaljournalist des Jahres 2016 ausgezeichnet.

Wie begann Ihre journalistische Laufbahn?

Rosenzopf: Als Schüler habe ich bereits meine eigene Zeitung gemacht. Ich nannte sie „Das Zitat“ und verteilte sie unter meinen Klassenkollegen und Lehrern. Und dann hat – wie so oft – das Schicksal mitgespielt: Mit 15 Jahren besuchte ich mit meinem Vater ein Formel-1-Rennen in Imola und der Chef der Sportwoche, Gerald Enzinger, spazierte zufällig vorbei. Die Sportwoche war damals eine beliebte österreichische Sportzeitung mit Sitz in Wien. Ich habe ihn einfach angesprochen und wir diskutierten lange über Sport und Medien. Daraufhin hat er mir vorgeschlagen, der Korrespondent für Kärnten zu werden. Ich habe mich damals wie der glücklichste Mensch der Welt gefühlt.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus?

Rosenzopf: Prinzipiell beginnt mein Tag um 7:00 mit einem Training, das ist ein Fixpunkt für mich. Da mache ich mir auch schon Gedanken, welche Themen ich an diesem Tag angehen will. In der Redaktion startet der Tag um 9:00, aber in Wahrheit beginnt die Arbeit schon in dem Moment, in dem ich mich ins Auto setze, denn da beginne ich telefonisch zu recherchieren. Und wie der Tag dann weitergeht, kann man nie genau sagen, denn es kann jeden Tag sehr viel passieren.

Special Olympics - Christian Rosenzopf im Interview

Christian Rosenzopf als Moderator bei den Special Olympics 2016

Macht diese Abwechslung für Sie den Reiz an Ihrer Arbeit aus?

Rosenzopf: Absolut. Das ist für mich der Grund, warum ich Journalist bin. Ein geregelter Alltag wäre nichts für mich. Daher sage ich immer: Ein Medienstudium ist zwar gut, aber nicht alleine die Voraussetzung, um im Medienbereich zu arbeiten. In erster Linie geht es darum, immer neugierig und hellhörig zu sein. Ich habe zum Beispiel im Jahr 2008 mein Studium unterbrochen, weil ich für die UEFA als Korrespondent für Kärnten tätig war. Gleich danach habe ich bei der Kronen Zeitung angefangen. Daraufhin habe ich mein Studium nie mehr weitergemacht, was ich zwar nach wie vor sehr schade finde, aber man kann nicht alles gleichzeitig haben. Vielleicht geh ich ja in der Pension wieder studieren, ich wäre ja nicht der erste (lacht).

Also sind Praktika eine gute Möglichkeit um im Journalismus Fuß zu fassen?

Rosenzopf: Ja, ich habe am Anfang auch viele Praktika gemacht. Eines davon war im ORF-Landesstudio in Klagenfurt. Ich hatte damals noch keine Erfahrung als Moderator. Auch wenn man das nicht glaubt, war ich früher sehr schüchtern und ruhig. Aber durch das Praktikum beim ORF bin ich auf den Geschmack gekommen und habe nun großen Spaß am Moderieren von Veranstaltungen.

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Christian Rosenzopf wurde als Journalist des Jahres 2016 ausgezeichnet

Gibt es für Sie ein bestimmtes Motto oder eine Einstellung, der Sie folgen?

Rosenzopf: Nun, ich würde sagen: Man hört nie auf, Journalist zu sein. Ich kann es an mir selber beobachten: Mir fällt es oft schwer abzuschalten. Ich weiß, das ist nicht immer von Vorteil… Aber selbst an freien Tagen ertappe ich mich dabei, wie ich in Zeitungen blättere und mich damit befasse, wie andere Leute Geschichten aufziehen. Da fällt mir übrigens eine lustige Anekdote aus meinen Anfangsjahren bei der Kärntner Tageszeitung ein: Eines Tages sollte ich eine Geschichte zur Eröffnung des Bunkermuseums am Wurzenpass schreiben. Der Leiter sagte mir aber, dass er Probleme mit einem Anrainer hätte und nicht weiß, ob er das Museum überhaupt eröffnen kann. Als ich zum Lokalchef ging, um den Artikel abzusagen, gab er mir zu erkennen, dass dies die eigentliche Geschichte ist. Man muss die Geschichten oft einfach erkennen…

Sie haben erwähnt, dass Sie jeden Tag mit Sport beginnen. Spielt der Sport eine große Rolle in Ihrem Leben?

Rosenzopf: Bis vor drei Jahren war ich noch Kettenraucher, ich habe dann aber mit dem Laufen begonnen. Im Sommer traf ich dann spontan die Entscheidung am Ironman teilzunehmen. Dankenswerter Weise darf ich sogar eine Serie in der Kronen Zeitung über meine einjährige Vorbereitung schreiben. Sport ist für mich ein extrem wichtiger Ausgleich, denn der Journalistenberuf ist nicht immer gesund – man sitzt viel vor dem Computer. Wenn ich heute einen Tag nicht trainiere, werde ich schon ‘unrund’. Man bekommt einfach eine andere Sichtweise durch Sport, man lernt sich selbst neu kennen.

Ironman 750x514 - Christian Rosenzopf im Interview

Sie wurden als Kärntner Lokaljournalist 2016 ausgezeichnet, haben Sie mit der Auszeichnung gerechnet?

Rosenzopf: Ich habe überhaupt nicht damit gerechnet, mir war auch nicht bewusst, dass ich in der Auswahl stehe. Ich freue mich darüber, denn es ist eine Auszeichnung, die einem immer bleibt. Ich möchte mich auf diesem Wege bei all meinen Förderern und auch meinem Vater Hans Rosenzopf bedanken, die mich in all den Jahren immer unterstützt und auch ausgehalten haben (lacht). Ohne falsche Bescheidenheit sage ich aber, dass es natürlich auch viele andere Journalisten gibt, die diese Auszeichnung genauso verdient hätten.

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?

Rosenzopf: Erfolg ist eine schöne Anerkennung und ein Zeichen, dass man auf seinem Weg nicht alles falsch gemacht hat, aber gleichzeitig will ich nicht stehenbleiben, sondern immer weitermachen. Ich spiele zwar prinzipiell nicht Lotto, aber würde ich theoretisch gewinnen, würde ich mich nicht einfach zurücklehnen und den Schreibstift für immer weglegen. Für mich ist Journalismus eine Berufung und auch meine Erfüllung.

Wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Rosenzopf: Ich habe keinen speziellen Plan, da es im Leben ohnedies immer anders kommt. Ich hatte auch meine bisherige Laufbahn nicht so geplant. Was mich aber einmal reizen würde, wäre ein Buch zu schreiben, in die Richtung Krimi oder Roman. Und sollte Armin Wolf einen Nachfolger für die Zeit im Bild 2 oder Bayern München einen neuen Stadionsprecher brauchen – ich wäre bereit!

Redaktion: Sarah Gaberscik

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