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Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

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Beschreibung

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

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Die Autobauer müssen immer neue Flächen anmieten, um nicht-verkaufte Neuwagen zu parken. (Quelle: Zero Hedge)Die Autobauer müssen immer neue Flächen anmieten, um nicht-verkaufte Neuwagen zu parken.

Geheime Friedhöfe: Der weltweite Automarkt steckt in der Krise. Der Markt für Neuwagen in Europa ist fast komplett zum Stillstand gekommen. Tausende Neufahrzeuge werden deshalb auf Parkplätzen ausgelagert, wo sie von Subunternehmen verwaltet werden. So verschwinden die produzierten Wagen aus den Statistiken und weichen neueren Modellen.

Die Statistik wird durch eine einfache Praxis manipuliert: Die Autohändler schieben ihre Überproduktion an Neuwagen einfach auf einen großen Parkplatz.

Der weltweite Automarkt steckt in der Krise. Der Markt für Neuwagen in Europa ist fast komplett zum Stillstand gekommen.

Der weltweite Automarkt steckt in der Krise. Der Markt für Neuwagen in Europa ist fast komplett zum Stillstand gekommen.

Sie haben natürlich ein Interesse daran, selbst gute Zahlen zu melden – unter anderem, um nicht von den Herstellern aus dem Netz gestrichen zu werden. Daher sind jene Autos, die nur für einen Tag zugelassen sind – etwa für Probefahrten – auch Teil der Statistik. Jeder dritte Neuwagen in Deutschland ist mittlerweile auf einen Hersteller oder Händler zugelassen (mehr hier). Tageszulassungen und Rabatt-Aktionen verfälschen also die Statistik erheblich.

Im letzten Jahr berichteten wir von einem solchen Geheime Friedhöfe „Autofriedhof“, der von der ATP Autoterminal Probfeld GmbH betrieben wird. Die Firma agiert vermutlich im Auftrag deutscher Autobauer, um die nicht-verkauften Neuwagen zu „verwalten“ (hier).

Im letzten Jahr berichteten wir von einem solchen „Autofriedhof“, der von der ATP Autoterminal Probfeld GmbH betrieben wird.

Im letzten Jahr berichteten wir von einem solchen „Autofriedhof“, der von der ATP Autoterminal Probfeld GmbH betrieben wird.

Nun berichtet Zero Hedge von weiteren Geheime Friedhöfe „Autofriedhöfen“ in der ganzen Welt. Die Epidemie des einbrechenden Neuwagen-Geschäfts hat sich scheinbar längst auf andere Länder ausgeweitet. Nur dank den Absatzmärkten in Asien können die Autobauer den kompletten Zusammenbruch des Marktes vermeiden.

Autofriedhof von Nissan

Die Auto-Industrie kann ihre Produktion nicht ohne weiteres drosseln. Sie müsste massenhaft Fabriken schließen und zehntausende Arbeitskräfte entlassen. Das wiederum hätte Auswirkungen auf Zulieferer und Stahlproduzenten, was die weltweite Rezession verschärfen würde. Doch die Auto-Bauer wollen die ausgelagerten Fahrzeuge auch nicht unter Wert verkaufen, da dies einen Preisverfall für Neuwagen zur Folge hätte. Deshalb lagert sie die Autos aus und hofft auf eine Erholung der Weltwirtschaft.

Im Folgenden sehen sie die Geheime Friedhöfe „Autofriedhöfe“ aus aller Welt. Millionen von brandneuen Fahrzeugen verfallen auf diesen Parkplätzen und finden keine Abnehmer.

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Ein Artikel von Zerohedge sorgt für Aufregung: Der Finanzblog berichtet über zahlreiche rätselhafte Lagerstätten in aller Welt, auf denen unverkäufliche Autos geparkt werden. Auto-Blogger widersprechen: Es sei normal, dass tausende Autos zunächst auf Parkplätzen abgestellt werden, um danach verschifft zu werden.

Themen Geheime Friedhöfe: Auto, Auto-Zulieferer, Automarkt, Automobil-Industrie, Neuwagen, Parkplatz, Rezession, Weltwirtschaft.

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Doch andere Autoblogger widersprechen der Darstellung von Zerohedge: So schreibt Matt Hardigree auf Jalopnik, dass es völlig normal sei, dass Autos in großer Zahl abgestellt würden. Erst danach werden sie verschifft. Es sei logistisch gar nicht anders möglich, als viele Autos auf einem Parkplatz abzustellen, um sie für den Transport vorzubereiten. Hardigree schreibt in seinem Posting, dass Zerohedge vorwiegend alte Fotos verwendet. Diese seien aus dem Jahr 2009 und daher nicht mehr aktuell.

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

(Korrekturhinweis in eigener Sache: Wir hatten auf DWN einige dieser Fotos von Google Earth übernommen. Nach nochmaliger Überprüfung des Datums und insbesondere der Hinweise von Hardigree und der Anmerkungen zahlreicher Leser haben wir diese Fotos wieder entfernt. Danke insbesondere an den Leser “Andreas Bauer” für den Hinweis auf Jalopnik).

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Allerdings wird die Auto-Statistik bereits heute durch einen Trick verfälscht: Die Autohändler haben ein Interesse daran, gute Zahlen zu melden – unter anderem, um nicht von den Herstellern aus dem Netz geworfen zu werden. Daher machen jene Autos, die nur für einen Tag zugelassen sind – etwa für Probefahrten – einen wichtigen Teil der Statistik aus. Jeder dritte Neuwagen in Deutschland ist mittlerweile auf einen Hersteller oder Händler zugelassen (mehr hier). Tageszulassungen und Rabatt-Aktionen verfälschen also die Statistik erheblich.

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Ein weiteres Problem: Wie die DaimlerBank kürzlich meldete, ist bereits jeder zweite in Europa zugelassene Wagen ein Leasing-Auto (mehr dazu hier). Dies ist so lange kein Problem, so lange jeder Leasingnehmer seine Raten bedienen kann. Verliert er seinen Arbeitsplatz, wird das Auto auf Pump schnell zum Problem.

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Allerdings sorgen die Autohersteller selbst für Spekulationen über die solche Lagerstätten für Neuwagen: Im vergangenen Jahr war aufmerksamen Beobachtern ein solcher Parkplatz aufgefallen, der in der Nähe von München von der ATP Autoterminal Probfeld GmbH betrieben wird.

Geheime Friedhöfe Update am 19.5.2014: Das Unternehmen meldete sich im Zug der Berichterstattung bei den DWN und klärte über dass Wesen des Parkplatzes auf: Es handle „sich um die Zwischenlagerung von Neufahrzeugen vor der Kundenauslieferung und Gebrauchtfahrzeugen wie zum Beispiel Leasing-Rückläufer vor dem Weiterverkauf. In dieser Zeit werden verschiedene Dienstleistungen wie Inspektionen und andere Dienstleistungen an den Fahrzeugen durchgeführt – eine etwaige Verschrottung oder Langzeitlagerung wird nicht durchgeführt.“ (Ende des Updates für Geheime Friedhöfe)

Bitte unterzeichne die Petition gegen die Autohersteller! Die EU soll dem einen Riegel vorschieben.

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[yawpp-num-signs-7]

Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?

Das Problem der Industrie: Die Hersteller können ihre Produktion nicht ohne weiteres drosseln. Sie müsste massenhaft Fabriken schließen und zehntausende Arbeitskräfte entlassen. Das wiederum hätte Auswirkungen auf Zulieferer und Stahlproduzenten, was die weltweite Rezession verschärfen würde. Vor allem in Deutschland hängen die mittelständischen Unternehmen an den Automobilkonzernen.

Doch die Auto-Bauer wollen die ausgelagerten Fahrzeuge auch nicht unter Wert verkaufen, da dies einen Preisverfall für Neuwagen zur Folge hätte. Vor allem aber würde das die Bilanzen der Unternehmen beeinträchtigen: Ein nicht verkaufter Neuwagen kann mit einem höheren Wert angesetzt werden als ein verkauftes Auto, für das nur ein Schleuderpreis erlöst wurde.

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Eine Antwort zu “Geheime Friedhöfe: Warum verstecken Hersteller tausende Neuwagen in der Pampa?”

  1. Kurt Lassnig auf 16. November 2014 @ 1:47

    Es gibt zwei Arten von Fahrzeughalden. Erstere werden von Illuminaten-und Scientology nahen Entscheidern genutzt, um mit Hilfe komplizierter Algorithmen eine künstliche Verknappung von Rohstoffen, Ersatzteilen und kompletten Kfz zu generieren. Die Lohnkosten sind in diesem Zusammenhang vernachlässigbar. Einige wenige Fahrzeuge (ca 20.000 bis 30.000) Fahrzeuge im Luxussegment werden von religiösen Gruppen aus der Bibelforscherecke, z. B. “Zeugen Jehova” für den Fall des aus Ihrer Meinung bevorstehenden Weltuntergang für ihre Führungskräfte bereitgehalten. Die Luxusfahrzeuge sollen bestehender Meinung nach durch ein Loch im Raum-Zeit-Kontinuum in die neue Welt überführt werden.

    Alle anderen Theorien wie “Pufferlager” oder “Umschlagsplätze der Fahrzeuglogistiker” sind völliger Bullshit!

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